Mengwi und Tanah Lot

08.03.2012
Gegen 11:00 hat uns ein Wagen abgeholt, um die Tempel Pura Taman Ayun in Mengwi und Perl Indugan Pura in Tanah Lot zu besuchen.
Pura heißt nichts anderes als Tempel. Hier in Bali hat nahezu jede Familie ihren eigenen Tempel und jeder Ort hat mindestens drei Tempeln, die verschiedenen Göttern geweiht sind. Sieht man in den Eingangsbereich von den Häusern, so glaubt man, dass man einen Tempel besucht. Der private Wohnbereich liegt erst hinter dem „Eingangstempel“. So werden die Bewohner vor den bösen Geistern beschützt.
Der Tempelbereich in Mengwi ist riesig, viele Gebäude und Skulpturen sind über das Gelände verteilt. In der Mitte ist der heilige Bereich, der nur von Priestern oder geweihten Personen betreten werden darf. Hier ist er umgeben mit einem Wassergraben, dem heiligen Wasser.
Die Skulpturen wie auch die Gebäude sind geschmückt mit kunstvollen in Stein gehauenen Ornamenten und Gestalten. Jedes Detail zu fotografieren ist wegen der Vielfalt nicht möglich.
Links vom Eingang steht ein Turm, den man auf den ersten Blick für einen Glockenturm halten könnte. Ganz oben unter dem Dach hängen zwei hölzerne Klamgkörper, die bei Zeremonien angeschlagen werden. Von dort hat man einen schönen Überblick über ein Teil des riesigen Geländes.
Zwischen den Gebäuden wachsen Bäume und Sträucher der verschiedensten Arten. Ein jüngerer Mann hat uns begleitet und einiges über die Anlage gesagt und viele der Bäume mit Namen genannt,so waren ein Zimtbaum, Sandelholz und viele andere darunter, von denen ich nur die wenigsten vom Namen her kannte. Einige haben heilende Wirkung, von anderen hatten wir schon die Blätter im Essen, sie schmeckten nach Zitrone.
Weiter ging’s dann an die Küste nach Tanah Lot zum Perl Indugan Pura. Im Gegensatz zum vorigen war dieser sehr klein auf einer Insel direkt vor der vulkanisch geprägten Küste. Er ist nur bei Niedrigwasser trockenen Fußes zu erreichen. Bei Flut trennt ihn dasWasservom Ufer. Sein Inneres ist nicht zu besichtigen. Er wird gern abends besucht, da es hier der Sonnenuntergang gut zu betrachten ist.
Die beiden heute besichtigten Tempel gehören zu den wichtigsten von Bali.

Bilder aus Mengwi und Tanah Lot

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Durch die Reisfelder und Tempelfest

07.03.2012
Als ich morgens aufgewacht bin, konnte ich Wind und Blätterrauschen hören, das Blätterrauschen entpuppte sich dann allerdings als heftiger Regen.
So früh war selten bisher, schade um das Tempelfest hete, dachte ich.
Doch gegen 11:00 karte es etwas auf, so dass man hoffen konnte. Also haben wir zuerst einen ausgedehnten Spaziergang durch die Reisfelder gemacht. Immer wieder sahen wir Leute, die Reis gepflanzt haben oder irgendetwas anderes auf den Feldern gemacht haben.
Und, ich fand es so schön, dass ich sicher das zehnte Bild wiederholt fotografiert habe.
Gegen 15:30 waren wir im Tempel nahe unseres Hotels. Unzählige Autos säumten die Straße, überall saßen oder standen die Leute herum.
Alle waren festlich gekleidet, mit Sarong oder vergleichbaren, die Frauen oft mit kunstvoll verzierten Kleidern. Überall standen die kunstvollen Flechtarbeiten aus Palmblättern und „bewachten“ die Gaben, die die Menschen mitgebracht haben. Sie haben tagelang an den Kunstwerken gearbeitet und das für zwei Stunden Präsentation und das jeden Monat neu, in diesem Ort zu Vollmond.
Aber so scheint das hier, für die Heiligen wird mehr investiert als fü die Familie, das eigene Haus ist einfach, der Tempel, der zum Haus gehört prächtig anzusehen.

Bilder von Reisfeldern und Tempelfest

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Durch die Reisfelder

06.03.2012
Heute Morgen haben wir uns im Pool getummelt. Es ist ein neues Gefühl, beim Schwimmen sozusagen über den Rand zu schauen, da das Wasser das Becken bis zur obersten Kante füllte.
Danach habe ich noch einen kleinen Bummel um das Hotel durch die Reisfelder gemacht. Es ist erstaunlich, wie die Terassen halten, pure Erde, keine Pfosten nichts. Jede Terasse ist lange Zeit mit Wasser gefüllt und heftigen Regengüssen ausgesetzt. Bei uns hätte spätestens der zweite heftige Regen die Terasse mitsamt dem Reis die Hänge herabgespült. Da muss schon ein guter „Kleber“ im Boden sein.
Am Nachmittag haben wir einen ausführlichen Spaziergang über die Reisfelder zum Nachbarort gemacht. Viele Menschen haben wir auf den Feldern getrofffen, die neue Reispflanzen in den gewässerten Boden steckten, dabei selbst bis zu den Knien in Wasser und Schlamm eingesunken, und doch ein freundliches Lächeln, ein freundliches Wort zu uns, wenn sie uns bemerkt hatten.
Auch die anderen Menschen waren so freundlich, immer ein Lächeln im Gesicht, und sie haben sich oft nach unserem Befinden, woher, wohin erkundigt. Manche waren schwer zu verstehen, manche konnten mit unserer Antwort nichts anfangen, da sie zu wenig englisch und wir viel zu wenig indonesisch können. Schade.
Der Rückweg wurde dann teilweise beschwerlich, weil wir an einer Hauptstraße entlang sind, hoch den Bürgersteig, runter vom Bürgersteig, mit einer Kante immer höher als wir es kennen und von manchmal bis zu 50cm hoch.
Das Hemd war durchgeschwitzt, die Hose klebte und wir waren froh, als es wieder weg von der Straße ging.

Bilder vom Tag

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Nach Puri Taman Sari

05.03.2012
So schwül wie heute ist es mir in den Tagen hier noch nie vorgekommen. Vielleicht liegt es aber auch an dem Schnupfen, der mich quält. Die Nase läuft, als ob sie es bezahlt bekommt. Nur im Liegen fühle ich mich zurzeit wohl.
Über kleine Straßen ging’s um 11:00 zu unserem nächsten Hotel Puri Taman Sari in Mengwi, mitten in Bali. Der Eingang war nicht so überzeugeend, aber das Innere ließ nur staunen. Ein großzügig angelegtes Ressort mit wunderschönen großen, luftigen Bungalows, große Fenster und viel Licht im Inneren.

Bilder vom Hotel

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Fische und anderes

04.03.2012
Das Wetter war tagsüber wieder ganz gut, die Sonne schien meist, ansonsten war es trüb, was auch nicht unangenehm war.
Wir haben unseren vorerst letzten Tag am Meer genossen und viel am Strand gelegen. Bei meinen Schnorchelgängen habe ich wieder viele Fische an den Korallen gefunden.
Abends, als wir essen gehen wollten fing es so heftig an zu regnen, dass man ein gutes Dach über dem Kopf brauchte, um nicht weggeschwemmt zu werden.
Bilder vom Tag

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Unterwasser

03.03.2012
Heeute hat es fast den ganzen Tag geregnet, manchmal so richtig heftig, z.B. als wir zum Abendessen in ein etwas weiter entferntes Restaurant gegangen sind, natürlich ohne Schirm, keiner hat heute Abend noch an Regen geglaubt.
Aber im Ganzen gesehen gab es auch trockene Phasen, wie heute Vormttag, als ich am Strand nach Süden gegangen bin.
Heute Morgen habe ich mal meinen Fotoapparat Unterwasser ausprobiert, und einiges interessantes gesehen, einen Seeigel, der so richtg aussieht, als habe er ein Gesicht mit roter Nase und blauen Augen, es ist da nicht der Taucher gemeint! Und den Seestern habe ich inzwischen zum dritten mal gefunden.
Es ist jetzt 220:30 und es regnet wieder recht heftig. Hoffentlich ist es morgen, an unserem letzten Tag hier in Sanur, wieder besser.
Bilder von heute

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Strandspaziergang

02.03.2012
Nach meinem Durchhänger gestern war ich heute wieder fit. Morgens um sieben klingelt der Wecker und mein erster Weg ging zum Pool. Ich bin zwar nicht die tausend Meter geschwommen, aber gefühlte 999. Danach schmeckte das Frühstück besonders gut.
Nun war ich fit für ein Bad im Meer. Herrlich warm war das Wasser und klar, so dass ich sogar einige Fische sehen konnte. Danach Ruhepause.
Am späteren Vormittag bin ich dann die Strandpromenade nach Norden gegangen, vorbei an vielen Hotels, Verkaufsständen und kleinen Heiligenstatuen. Unangenehm waren nur hin und wieder einige Verkäuferinnen, die ihre Waren angepriesen hatten, das allein wäre ja nicht so schlimm, aber sie haben mich regelrecht verfolgt und haben nicht locker gelassen, ich auch nicht, ich habe nichts gekauft.
Auf dem Weg war das Wohnhaus eines belgischen Malers, der ca. 50 Jahre hier auf der Insel gewohnt hat und 1958 hier gestorben ist. Sein Haus wurde zum Museum ausgebaut und seine Werke hier ausgestellt. Er hat fast nur seine wunderhübsche balinesische Frau gemalt, wie der Reiseführer sagte.
Später, kurz vor dem Abenessen wollten wir noch eine Runde Petanque in unserem Hotelgarten spielen und wurden radikal vertrieben. Man war der Meinung, dass kurz vor der Abendessenszeit die beste Zeit sei, auf dem Gelände die Mücken zu vertreiben. Ein Arbeiter ging mit einem Gerät, das an einen Flammenwerfer erinnerte, durchs Gelände und versprühte sein Insektizid. Die Folge, keine Abendessensgäste im Restaurant, alle sind geflüchtet. Und die Mücken, heute, während ich das schreibe, habe ich schon zwei vertrieben, an den anderen Tagen um diese Zeit, keine bis max. eine. Ein voller Erfolg.
Bilder von heute

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Relaxing

29.02.2012
Heute war totale Ruhe angesagt. Wie haben fast den ganzen Tag nur am Strand gelegen und die Sonne angebetet. Dazwischen immer wieder ins Meer zum Schwimmen. Am Strand waren wenig Wellen, so dass man richtig schwimmen konnte.
Damit die Knochen nicht ganz einrosten habe ich noch einen Spaziergang in den Ort gemacht und mir die Läden angesehen. Was gab es da so viel zu sehen.
Abends war ich vom Nichtstun so müde, dass ich total kaputt ins Bett gefallen bin. Die Wärme ist ganz schön anstrengend und wenn man dann zuviel von der Sonne genascht hat, merkt man das doppelt.

01.03.2012
Heute habe ich mir Sonnenverbot auferlegt. Gestern habe ich die Beine wohl vergessen einzuschmieren und trotz nur unter Sonnenschirm waren sie recht rot und es kribbelte etwas.
Heute gibt es auch nur ein bisschen Schwimmen und sonst nichts.

Bilder vom Bungalow

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Der erste Tag auf Bali

Endlich im Hotel angekommen, etwas später als geplant, aber immerhin. Doch nun von Anfang an. Heute morgen um 03:00 habe ich mich vom Hotel am Flughafen wecken lassen, dreimal hat das Telefon seinen schrecklichen Schrei losgelassen. Dafür haben sie Knispels vergessen.
Nachdem ich mich vom Klingeln erholt habe, bin ich nach der üblichen Morgenarbeit, Duschen, Zähneputzen usw. mit dem Koffer runter. Das Buffet war schon angerrichtet und so haben wir um 03:45 bei einem fast Brunch üppig gefrühstückt. Die Fahrt zum Flughafen ging flott, wir haben ja direkt daneben gewohnt, Einchecken und Abflug gut. Ein ruhiger Flug und flott ging’s durch den Zoll. Unser Fahrer hat auch schon gewartet und nach einer dreiviertel Stunde waren wir im Hotel, viele kleine Bungalows direkt am Strand in herrlicher Lage. Auf dem Weg dorthin haben wir noch mal die Stempel bewundert, und da fiel mir auf, meine Einreise war auf den 28.01. zurückdatiert. Da es auf 28 Tage begrenzt ist, hätte ich nur einen Tag bleiben können. Also Sachen im Hotel abgeliefert und nochmal zurück. Alle waren sehr freundlich und das Einreisedatum wurde korrigiert. Aber es hat mehr als drei Stunden gedauert, da das Hotel ca. eine Stunde vom Flughafen weg ist.
Es heißt La Taverna und liegt in Sanur direkt am Strand, wunderschön unter Bäumen. Eigentlich ist es eine Bungalowsiedlung. Mittendrin ein Swimmingpool mit brühwarmen Wasser.
Der Urlaub kann nach dem Besichtigungsstress deer letzten Tage beginnen. Und pünktlich kam der Regen.
Direkt nach dem Auspacken ging’s erstmal ins pazifische Wasser, trotz Regen, dann eine Runde im Pool und schon fühlt man sich besser.
Bilder des Tages

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Wat Saket

27.02.2012

Ein weithin sichtbares Zeichen


Heute waren wir im Tempel- und Klosterbezirk Wat Saket, das überragt wird vom Golden Hill, einem künstlich angelegten Berg mit einem Heiligtum auf der Spitze. Kunstvoll gestaltete, aber künstlich gestaltete Felsen entlang des Weges nach oben, viele kleine Wasserfälle, üppiger Pflanzenwuchs mit vielen Orchideen und tropischen Bäumen umgeben uns beim Aufstieg.
Oben angekommen erwartete uns ein toller Ausblick auf die Stadt und wieder reich geschmückte Altäre mit den unterschiedlichsten Buddha-Statuen. In den Tempelräumen fühlt man sich so unendlich klein, wenn man vor eine der riesigen Statuen steht. Manb wird ruhig und nachdenklich.
Nachdem wir wieder auf dem Boden waren, sind wir noch ein wenig in dem Kloster herumgegangen und haben uns noch einige weitere Gebäude angesehen, z.B. den Tempel mit dem stehenden Buddha, riesig steht er vor uns. Er ist so groß, dass man zuerst ihn aufgestellt hat und dann den Tempel um ihn herumgebaut hat. Umgeben ist der Tempel mit einem nach innen offenen Gebäude, das einem Kreuzgang ähnelt. An er Außenwand dieses Gebäudes stehen unzählige sitzende Buddhastatuen neben einander, die sich alle durch irgendeine Kleinigkeit unterscheiden. Man muss aber schon recht genau hinschauen.
Unser weiterer Weg führte uns am Loha Prasat vorbei, einer weiteren Tempalanlage, der einzigen mit schwarzem Dach. Auch hier wird man von dem Prunk im Inneren überwältigt.
Nach der Besichtigung haben wir an einer kleinen Garküche unsewren Hunger gestillt. Fernab vom Tourismus auf unserem Weg zu unserem Hotel haben wir „geluncht“. Es gab eine Nudelsoppe, vom Geschmack wie eine kräftig gewürzte Fleischbrühe mit Basko-Knödeln, sie ähneln vom Äußeren unseren Markknödeln. Die gibt’s mit Fisch oder Fleisch. Unsere hatten Fischgeschmack und waren von ihrer Konsistenz wie Gummibälle.
Zum Abschluss unserer Wanderung durch die Stadt sind wir am Demokratiedenkmal vorbeigekommen.
Abends sind wir noch in ein anderes Hotel umgezogen, damit wir morgen früh einen kürzeren Weg zum Flughafen haben. Abflug ist nämlich bereits um 06:00.
Bilder des Tages

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