Zu den Gila Bend Cliff Dwellings

09.04.
Früh raus und zu Grand Ma’s zum Frühstück. Da waren wir schon das letzte Mal zufrieden.
Dann geht es zu dem Cliff Dwellings National Monument einer 43mi entfernten Wohnhöhlensiedlung der Mogollon Indianer. Man kann dort etwa 40 Wohnräume in fünf Höhlen besuchen. Die Indianer haben dort zwischen 1280 und 1850 gelebt.
Die Straße dorthin führt durch Kiefernwälder, kleinen Eichen, Tujas, vorbei an tiefen Schluchten, entlang dem Gila River, der erstaunlich viel Wasser führte, und zeigte uns auf seinen Aussichtspunkten einen riesigen Blick auf schneebedeckte Berge und eine grenzenlos scheinende Weite.
Schnee säumte teils den Weg und diesmal keine Klapperschlange. Viele Kurven führten uns zu dem Visitor Center des National Monuments. Dann schauten wir enttäuscht drein, „Road closed“ stand auf einem nicht zu übersehenden Schild, und dann lasen wir noch drei Meilen. Unser erster Gedanke 3mi hin, 3mi zurück und noch eine Meile in dem Park oje. Denn inzwischen war es schon ganz schön heiß geworden, strahlende Sonne und mind. 25° oder auch vielleicht mehr. Extra hier raus und dann das!
Im Visitor Center erfuhren wir dann allerdings, dass es so schlimm auch nicht war, die 3mi meinten eine hin, eine im Park und eine zurück, das beruhigte uns ungemein. Eine Brücke war vom Gila-River unterspült und deshalb nicht mehr befahrbar.
Also raus aus den Motorradklamotten, und rein ins T-Shirt und kurze Hose und dann bewaffnet mit Wasserflasche und Fotoapparat los.
Schnell waren wir auf der Straße zu dem Park um die Cliff Dwellings gekommen und dann ging es steil bergan zu einem Aussichtspunkt, an dem wir einen ersten Blick auf die Wohnhöhlen hatten. Erstaunlich, was die Indianer dort geleistet hatten. Hoch an den Klippen hatten sie sich eingerichtet mit Kornkammer, Vorratsräumen und weiteren Wohnräumen. Der Anblick erinnerte ein bisschen an die Höhlen aus der Mesa Verde, nur deutlich kleiner.
Bilder von den Gila Bend Cliff Dwellings
Gegen 10 Uhr sind wir los, eine gemütliche eineinhalb stündige Fahrt hin mit einigen Pausen an einigen Aussichtspunkten, eine gemütliche Wanderung durch lichte Wälder und dann auf dem Rückweg genauso. So kamen wir gegen 17 Uhr von der Tour zurück. Recht ausgeruht aber von der Sonne durchglüht.
Abendessen dann wieder im Red Barn nebenan. Was wohl, den bewährten Hamburger mit Fries, so heißen die Fritten hier.

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