05.02.2017
Heute erschien uns der Wind noch stärker als gestern, und da haben wir auf unsere Strandwanderung verzichtet, und sind direkt nach dem Frühstück auf Tour nach Norden gegangen. Unser Ziel war der Pico de Bandama, als herrlicher Aussichtspunkt und der direkt daneben liegende Einbruchkrater, Caldera de Bandama.
Der Berg ist knapp 600m hoch, der Krater hat einen Durchmesse von 1km und eine Tiefe von 200m. Die Landschaft ist hier wesentlich grüner, viele Palmen und Eukalyptusbäume säumen den Weg.
Und wie es halt immer so ist, unterwegs findet man immer wieder neues Sehenswertes, so auch hier. Der Weg im Osten der Insel führte uns an Ingenio, Agüimes, dem Barranco de Guayadeque vorbei. In den Städten sind wir durch atemberaubend enge Gässchen gefahren, sind durch malerische Straßen gewandert, man fühlte sich ein wenig in maurische Siedlungen versetzt.
Die Straße durch den Barranco führte an teils senkrechten Felswänden vorbei, kleinen Bächen oder Quellen durch eine recht üppige Vegetation. An den Aussichtspunkten drängten sich die Autos, kein Parkplatz zu finden, so sind wir nur durchgefahren. Man hätte die Tour eben nicht am Sonntag machen sollen.
Wieder zurück blieb uns noch ein wenig Zeit den Sonnenuntergang nahe dem Faro von Maspalomas zu bewundern.
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04.0.2017
Wie jeden Morgen bisher sind wir auch heute durch die Dünen an den Strand gewandert. Sonne von oben und Wind von der Seite haben uns begleitet. Herrliche Wellen, Schwimmen war nicht wirklich gut, aber sich von den Wellen an den Strand tragen lassen ging hervorragend.
In der Sonne liegen haben wir bald aufgegeben, der Wind war so stark, dass wir schon nach Minuten wie paniert aussahen.
So sind wir denn zum Auto zurück und dann zu den „Cuatro Puertas“ ca. 13km südlich von Telde gefahren. „Vier Türen“ ist eine der am besten erhaltenen Wohnstätten der kanarischen Ureinwohner. Man findet hier Wohnhöhlen, Kultstätten, die alle in den Felsen gehauen sind. In der Neuzeit sind die Höhlen noch bis Ende des 20. JH teils als Lager oder auch Wohnung verwendet worden.
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03.02.2017
Morgens schien die Sonne vom herrlich blauen Himmel so sehr, dass wir dachten, länger als eine Stunde in der Sonne könnte zuviel für die Haut sein. Doch wie auch in den letzten Tagen, gegen zwölf kamen Wolken auf, hinter denen sich die Sonne versteckte.
So sind wird dann nach dem üblichen Bad hinter den Dünen im Meer wieder zu unserem Auto zurück.
Nach einigen Überlegungen haben wir uns entschlossen die GC60 nach Norden in die Berge zu fahren. Tiefe Barrancas, rote, schroffe Felsen und diverse Kakteen säumten unseren Weg, der sich in vielen engen Kurven den Berg hinaufschlängelte.
Eine kleine Pause haben wir bei „Mundo Aborigen“ gemacht. Hier befindet sich ein riesiges Open-Air-Museum, das die Welt der Ureinwohner Gran Canaria’s zeigt. In einem nachgestellten Dorf kann man einen guten Einblick in das Leben der Aborigens finden.
Weiter ging’s dann zu einem grandiosen Aussichtspunkt, Mirador de Fataga, von dem wir einen Blick bis hin zur Küste im Süden und nach Norden in den Barranca de Fataga hatten.
Weiter nach Norden kamen wir am archäologischen Park von Arteara vorbei, in dem eine Vielzahl von Gräbern, mehr als 800, der Ureinwohner der Insel zu finden sind.
Unser Ziel war dann Fataga, ein sehr romantisches Dorf mit vielen kleinen, engen Gässchen.
Auf dem Rückweg kamen wir gerade rechtzeitig an dem Mirador vorbei, um die Sonne blutrot im Atlantik versinken zu sehen.
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02.02.2017
Vormittags sind wir wieder durch die Dünen an den Strand, um zu baden, ein wunderbarer Weg, ein wenig anstrengend, aber dafür entschädigt der Blick auf die sich immer ändernden Sandberge und das Meer.
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Vormittags hatte sich die Sonne ein wenig rar gemacht, und da fühlt es sich hier wegen des Windes ein wenig kühl an. So haben wir dann auf unseren Spaziergang durch die Dünen verzichtet und sind entlang der Küste westwärts gefahren. Durch trockenes, felsiges Land ging die Straße entlang der Küste, viele Kurven und mit grandiosem Blick auf den Atlantik und die dahinterliegenden Barrrancas. Der Weg führte durch Santa Agueda, Arguineguin haben wir wegen eines Staus umfahren.
Das erste Ziel war Puerto Rico. Rings um die Bucht sind die aufsteigenden Hänge dicht mit Appartements und Hotels bebaut, im Ort fanden wir nur enge Straßen, viel Verkehr, und so sind wir bald weitergefahren. Die Küste ist steil, keine Sandstrände, nur direkt westlich von Puerto Rico findet man einen künstlich aufgeschütteten Sandstrand, Playa de Amadores, umbaut von vielen Hotels. Entlang der Promenade, ein Restaurant neben dem anderen, läuft man dort entlang, wird man von allen aufgefordert, etwas zu trinken oder besser noch zu speisen. Die Speisekarten der Lokale machen es einem schwer, dankend abzulehnen. Am Strand stehen die Liegestühlen dicht nebeneinander und wirkt durch die vielen Gäste dort ein wenig überfüllt. Was ist es doch in den Dünen so viel angenehmer, da hat man noch viel Platz für sich. Das Wasser in der Bucht ist allerdings wunderschön, türkisfarben und hat kaum Wellen.
Von dort führt ein etwa einen Kilometer langer Weg zurück nach Puerto Rico bis hinein in den Hafen. Er führt am Fuße der Steilküste entlang, auf der einen Seite sieht man wie sich das Meer an den Klippen bricht, auf der anderen Seite schaut man nach oben die steilen Felshänge hinauf, Hotels ganz oben mit einem fantastischen Blick aus den Zimmern dort über das Meer. An seinem Ende kann man über die vielen Yachten hinweg auf den kleinen Sandstrand gegenüber blicken.
Zurück zum Auto ging es dann weiter bis Puerto Mogan. Der erste Blick zeigt kleine malerische Häuser im mediterranen Stil, kleine „Wasserwege“ unterbrechen die Straßen. Der Beiname „kleines Venedig“ scheint durchaus berechtigt.
Am Hafen vorbei ist die Müllkippe des Ortes, geht man daran vorbei, so kommt man an der Steilküste an eine Terrasse, die jetzt beim Sonnenuntergang Jung und Alt angezogen hat. Viele Grüppchen sitzen dort, klönen, hören Musik oder schauen einfach auf das Meer in die hochgischtende Brandung.
Zurück sind wir dann über die Autostrada gefahren, viele Tunnel führten unter den steilen Bergen hindurch.
Mogán - Playa de AmadoresMogán - Playa de Amadores
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Morgens um acht war die Nacht rum. Da hieß es dann erst mal schauen, wie das Frühstücksbüffet war. Sehr englisch, hat unser Hotel ja auch einen englischen Namen.
Baked Beans, Spiegeleier, Toast, Brötchen, Salat, wenig verlockender Kochschinken, aber man könnte satt werden für den Tag.
Mit dem Auto sind wir dann zu den Grand Dunes gefahren, und hatten einen herrlichen Weg durch die Dünen bis zum Meer. Die Sonne schien herrlich warm und so stand einem Bad im Atlantik nichts mehr im Weg. Wenig Wellen und eine angenehme Wassertemperatur, wenn man erst mal drin war.
Anschließend sind wir weitergefahren zum Faro (Leuchtturm) in Maspalomas, der schon weit über 100 Jahre dort steht. Hotels über Hotels, eins prächtiger als das andere, pure Touristenstadt.
Aber trotzdem, der Spaziergang an Strandpromenade war herrlich in der untergehenden Sonne. Leider verschwand sie schon weit über dem Horizont in einer Wolke.
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Mit ein wenig Mühe sind wir gegen fünf Uhr aufgestanden, man ist ja so früh nicht mehr gewöhnt.
Schnell noch ein Häppchen, einen Kaffee und dann sind wir pünktlich um sieben abgefahren. Drei Stunden sollten für die 200km eigentlich reichen.
War es anfangs zuhause noch ein wenig glatt, so hat sich dies bald gegeben, und wir waren so optimistisch, zu glauben, das schaffen wir schon. Bis zum Autobahnkreuz Unna stimmte das auch. Aber dann folgte ein Stau dem anderen, die Durchschnittsgeschwindigkeit sank auf Null, mit einzigen wenigen Spurts zwischendurch. Und um 09:30h waren wir noch fast 40km von Düsseldorf entfernt.
Als wir denn schon befürchtet hatten, das nächste Flugzeug zu nehmen, waren wir nach zehn Uhr auf unserem Parkplatz. Jetzt noch schnell die Formalitäten erledigen und dann zum Flughafen.
Ein Glück, dass wir schon am Vortag eingecheckt hatten, so konnten wir unser Gepäck fünf Minuten vor Beginn der Boarding-Time abgeben. Geschafft. Um elf waren dann am Gate. Gerade noch so. Nun konnten wir den Schweiß von der Stirne wischen und auf alles weitere mit Ruhe entgegen sehen.
Jetzt fliegen wir im strahlenden Sonnenschein, weit über den Wolken.
Gut vier Stunden dauert der Flug, und eine Stunde haben wir durch die Zeitumstellung gespart, so kommen wir denn gegen 15:00h in Las Palmas an. Die wenigen letzten Kilometer schaffen wir in unserem Mietwagen, vorbei an kahlen Hügeln auf der einen Seite, den Atlantik auf der anderen Seite erreichen wir unser Ziel, das Hotel Green Field in Playa del Ingles, ein älteres acht-stöckiges Gebäude, leider nahe der Autobahn. So sage ich e hat eine tolle verkehrsgünstige Lage.
Koffer ins Zimmer und dann noch ein wenig raus in Richtung Strand. Angenehm warm ist es hier, ca. 18 Grd nur die Sonne ist schon hinter den Hotels verschwunden.
Viele kleine Lokale laden zum Verweilen ein, liest man die Speisekarte, läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen.
Dann unser Buffet im Hotel, es hat schon einige sehr schmackhafte Speisen, aber nicht so viel, wie ich erhofft habe.
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