Spaziergang nach Sa Coma

09.02.2018

Morgens wussten wir nicht so recht, was wir von dem Wetter halten sollten, und so sind wir durch die Dünen in Richtung Sa Coma gewandert. War es anfangs noch trocken, so fing es erst mäßig, dann recht heftig an zu regnen. Nicht mal auf die Wetter-App kann man sich hier verlassen. Wir haben uns unter einer Pinie gestellt, sie gab anfangs ein wenig Schutz vor dem Regen, doch dann, als es von oben weniger wurde, fing sie ganz schön an zu tropfen. So sind wir gern aus ihrem „Schutz“ geflüchtet. Der Regen ließ dann aber doch nach, bevor wir ganz durchgeweicht waren.
Sa Coma war wie eine Geisterstadt aus dem Wilden Westen, Hotels verbarrikadiert, die Läden geschlossen, Schaufenster weiß gestrichen, damit man nicht reinschauen kann, auf den Straßen kaum ein Mensch, nur hier und da mal Lärm von Bauarbeiten.
In S’Illot, direkt neben Sa Coma fanden wir ein Zeugnis der Vergangenheit, die Ruine von Poblat talaiotic S’Illiot. Dies ist ein altes Steindorf das begonnen wurde um 1200 v. Chr. und bis ca. 100 v. Chr. bewohnt wurde. Ausgegraben und restauriert wurde es von Historikern der Marburger Uni. Sieht man es von Weitem, ähnelt es einem Steinhaufen, kommt man jedoch näher, erschließen sich einzelne Taloiotes, so werden die Häuser genannt.
Der Rückweg führte uns näher am Strand entlang und wieder vorbei am Punta de n’Amer. Das Lokal oben war geschlossen, leider wieder keine Sangria. Trotzdem ließ es sich dort im Windschatten recht gut sitzen und die Umgebung betrachten.

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