Leeds Castle

21.05.2016
Englisches Frühstück ist eigentlich herrlich, aber immer aufregend. Heute Morgen kam es daher mit zwei recht dunkel gebratenen Speckscheiben, da hatten die Zähne eine Echte Herausforderung, einem Spiegelei, das ominöse Würstchen darf natürlich nicht fehlen, ein paar baked beans und dem üblichen Zubehör.
Na gut, satt geworden sind wir dank Brot, Butter und Marmelade.
So fuhren wir wohlgestärkt zum Leeds Castle, das etwa 25 km entfernt liegt. Das Schloss wurde um 1100 erstmals erbaut, und dann in den folgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut, letztmalig um 1927, so dass das heutige Schloss mit dem ursprünglichen nur noch wenig gemein hat. Es ist eigentlich ein Wasserschloss, das auf zwei Inseln in einem kleinen See erbaut wurde. Heute finden in seinen Räumen noch wichtige internationale Tagungen statt. Es zählt zu den schönsten Schlössern in England und liegt in einem riesigen, gepflegten Garten, der allein schon sehenswert ist. Bei meinem inzwischen dritten Besuch dort, habe ich immer wieder neue Varianten gesehen, unterschiedliche Blumen, die natürlich jahreszeitbedingt dort wachsen und blühen.

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Canterbury

20.05.2016

Unseren Wagen haben wir ein wenig außerhalb geparkt und wollten mit dem Fahrrad das Zentrum erschließen. Was in Brügge hervorragend gelang, scheiterte hier an den fehlenden Radwegen, den Passanten und auch an den Autofahrern, die alle wenig Rücksicht, oder auch Verständnis gegenüber den Radfahrern aufbrachten. Radfahrern ist hier wohl noch nicht so verbreitet, wie auf dem Kontinent.
Highlight des Tages war dann auch die Kathedrale, deren Baubeginn bereits um 1000 erfolgte, die aber bis zum 19. JH immer weiter erweitert und ausgebaut wurde.
Als Abschluss haben wir noch an einer musikalische Abendandacht teilgenommen.
Wieder wurde es zum Abenteuer, unser Quartier, das Croft-Hotel zwischen Ashford und Chilham zu finden. Unser Navi sagte „Ziel erreicht“ bereits zwei Kilometer vorher, mitten in schönster Landschaft an. Da weiß man natürlich nicht, kommt es noch, oder habe ich es eben einfach übersehen. Es kam noch und so bezogen wir müde unser Zimmer.

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Folkestone bis Canterbury

19.05.2016

Am Morgen haben wir den Blick auf’s Meer aus unserem Zimmerfenster im altehrwürdigen Carlton Hotel in Folkestone genossen.
Morgens haben wir unser reichliches englisches Frühstück genossen, mit Speck, Ei, gebratene Tomate und dem üblichen undefinierbaren Würstchen. Man weiß nicht, ob es mehr nach Brötchen mit Fett schmeckt oder nach Fett mit Brötchen.
Schnell unser Gepäck ins Auto und dann an der Küste entlang auf die Kalkklippen. Wenn doch nur die Sicht ein wenig besser wäre, so sah man nur das Meer im Vordergrund, und nicht, was möglich wäre, die französische Küste. Trotzdem ist es grandios, gefühlte hundert Meter über dem Meer zu stehen, vor den Füßen geht es oft senkrecht nach unten, und in die Ferne blicken.
Unser nächstes Ziel waren zwei Festungen, die als Verteidigungsanlagen gegen die Spanier von HenryVIII. um 1500 am Kanal erbaut wurden. Insgesamt wurden an der Südküste 20 solcher Anlagen erbaut. Die Kosten wurden aus der Enteignung der englischen Klöster bestritten.
Unser erstes Ziel war das Walmer Castle, ein reiner Zweckbau direkt an der Küste. Ganz anders zeigte sich Deal Castle. Um die Festung erstreckt sich ein schöner, gepflegter Garten, die Ausstattung war schon fast luxuriös. Selbst Queen Mum hat das Schloss besucht, und ein Gartenteil wurde ihr zu Ehren gestaltet.
Über all die Besichtigungen haben wir unser eigentliches Ziel, Canterbury, fast aus den Augen verloren.
Unser B&B-Haus haben wir fast nicht gefunden, da die Adresse bei unserem Internetanbieter nur sehr unvollständig angegeben wurde. Erst nach Eingabe der GPS-Koordinaten, haben wir unser Ziel erreicht. So blieb uns von dem Abend nur noch ein kleiner Spaziergang in Canterbury’s Zentrum und um die Kathedrale.
Übernachtet gaben wir im Willow Down, idyllisch gelegen, unser Zimmer wäre aber nichts für große Leute, da die Dachschräge, das Zimmer nach oben sehr eingeschränkt hat.

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Dünkirchen bis Dover

18.05.2016
Morgens mussten wir recht früh aus den Federn, weil wir noch vor elf den Fährhafen von Dünkirchen erreichen mussten. Von hier startete die Fähre um zwölf nach Dover. Zwei Stunden Fahrt über ruhige See und um 13:00 erreichte die Fähre die Insel, hups, die Uhr musste um eine Stunde zurückgestellt werden.
Leider war es so dunstig, dass man die herrlichen Kalkfelsen erst kurz vor dem Anlegen sehen konnte.
Es ist anfangs immer wieder komisch, links zu fahren, man würde zu gern auf die rechte Straßenseite wechseln. Nach einigen Tagen wird aber auch das zur Routine.
Unser erster Weg führte uns zum Dover Castle, bei strömendem Regen kamen wir dort an, so dass wir uns eigentlich nur im Inneren des Kings Towers wohlgefühlt haben. Draußen strömte das Regenwasser nur so von unserer Regenjacke herab.
Der Tower wurde wie auch die meisten übrigen Gebäude zwischen 1000 und 1300 erbaut, die Kirche nach ihrer Zerstörung um 1700 hundert Jahre später wiederhergestellt.

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Brügge

17.05.2016
Morgens hat uns schon früh die Sonne geweckt, gegen acht gab es Frühstück, Semmeln, Croissants, Kaffee, Saft und einem kleinen Yoghurt.
Bald danach haben wir uns auf das Fahrrad geschwungen und sind in die Stadt gefahren. Kreuz und quer durch kleine Gassen, vorbei an wunderschönen alten Häusern und Plätzen. Wir haben den Fischmarkt besucht, leider waren wir zu spät, die Stände waren schon abgeräumt, sind in der Liebfrauenkirche gewesen, Heiligblut Kirche, San Salvator und diversen anderen. Im Inneren des Beginenhofes, das heutzutage Benidiktinerinnen als Kloster dient, ließen tausende von leider schon verblühten Osterglocken die Pracht erahnen, die hier noch vor wenigen Tagen geherrscht hatte. Am Nachmittag sind wir übers Land nach Damme gefahren, einem kleinen Ort ca. sechs km von Brügge entfernt. Die Fahrt führte uns entlang einem stillen Kanal durch eine milde, fast völlig ebene Landschaft, grüne Wiesen wechselten mit frisch bestellten Äckern.
Unseren Tag haben wir in einer zünftigen Kneipe mit Sparerips beendet.

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Unsere Fahrt beginnt

16.05.2016
Nach einem sehr schönen Wochenende bei Freunden, wir haben unsere seit langen bestehenden „Pfingstwochenenden“ wieder aufleben lassen, ging es heute nach Brügge. Auf dem Weg dorthin haben wir eine kleine Pause in Aachen gemacht, um dort den Kaiserdom zu besichtigen.
Brügge ist eine in den Kriegen kaum zerstörte Stadt, so dass noch immer ihre mittelalterlichen Gebäude erhalten sind. Unser erster Gang heute war entsprechend beeindruckend, zu spät, um noch irgendetwas zu besichtigen, haben wir nur vor den prachtvollen Gebäuden gestanden und gestaunt.
Bei unserem Eintreffen kamen uns hunderte Autos entgegen, in der Stadt dann mindestens ebenso viele feiernde Leute, alle mit einem blauweißen Schal um den Hals. Das Rätsel löste sich schnell auf, die Brügger Fußballer haben haben die belgische Meisterschaft zum 14. Mal gewonnen mit ihrem 4:0 Heimsieg gegen Anderlecht.

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Varenna

12.03.2016
An diesem Wochenende findet in Varenna ein Blumenfest statt, eine kleine Veranstaltung, die ein wenig Werbung für das malerische Örtchen macht.
Es sind die Museen und Gärten für alle geöffnet, so dass man sich vieles anschauen kann, das im übrigen Jahr dem Besucher meist verborgen bleibt.
So waren wir heute im Garten des Hotels Villa Cipressi und sind von dort in den Garten der Villa Monastero gekommen.

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Auf nach Menaggio

09.03.2016
Auf nach Menaggio-Italien am Comer See
Morgens um fünf Uhr ging’s los, mit Freude in der Erwartung, dem Winter zu entfliehen, und den Frühling genießen.
Guntershausen – Basel – Menaggio am Comer See. An der Schweizer Grenze habe ich die LKW-Fahrer bedauert, die zu hunderten vor der Grenze gewartet haben, um durchgelassen zu werden.
In der Schweiz habe ich dann den wunderbaren Blick auf die sonnenbeschienenen, schneebedeckten Berge genossen.
Ankunft war dann gegen 15:30.

10.03.2016
Mit der Fähre nach Varenna
Am Nachmittag sind wir mit der Autofähre über den See zum gegenüberliegenden Ufer nach Varenna gefahren.
Varenna ist eine wunderschöne Kleinstadt direkt am See, sie liegt am Fuße des Sasso di San Defendente am Ostufer des Comer Sees.
Am Rande liegt die Villa Monastero, das Haus ist als regionales Museum gestaltet und beherbergt daneben auch noch ein Reihe von wissenschaftlichen Instrumenten. Ursprünglich war es ein Zisterzienserkloster aus dem späten 12. JH.
Dem Museum und Kongresszentrum ist ein wunderschöner, kleiner botanischer Garten angegliedert.

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Zurück in Deutschland

17.09.2015
Nach einem ruhigen Nachtflug sind wir morgens um 10 Uhr in München gelandet. Eine wunderschöne Fahrt war zuende.

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Montreal

14.09.2015, 15.09.2015
Nachts hat es noch mal geregnet, dann am Tag wurde das Wetter wieder besser. So sind wir zum Old Harbour gebummelt, vorbei an einer Reihe von Kirchen, die hier in dieser Region Kanadas sehr häufig zu finden sind. Viele sind bekannten Kirchen in Europa nachgebaut.
Nahe des Old Harbour ist ein nettes Viertel mit vielen Restaurants, Livemusik und alten, historischen Häusern.

16.09.2015
An unserem letzten Tag hier in Kanada haben wir den botanischen Garten besucht, alle haben von ihm geschwärmt, leider war es nicht so beeindruckend, wie wir erwartet haben, vielleicht war es nur die falsche Jahreszeit, denn die vielen Blumenbeete waren meist schon abgeblüht, und die Herbstbestellung wohl noch nicht beendet.
Und dann nichts wie zum Flughafen, unser Abflug war abends gegen 20 Uhr.

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