Arches Nationalpark

01.08.2014
Wie üblich bei jedem Nationalpark, am Anfang steht das Kassenhäuschen. Gut ist es, wenn man eine Jahreskarte gelöst hat, dann zeigt man sie einfach vor und durch ist man. Ihr Preis ist etwa so hoch wie viermal Eintritt in einem.
In allen Beschreibungen findet man tausende Arches (Steinbögen), doch wo sind sie? Erst mal nur den Berg hoch, auf jedem Aussichtspunkt haben wir gesucht, dann endlich, ein kleiner Bogen.
Die Zufahrt zu einem der schönsten, dem „Delicate Arch“ war wegen Überflutung gesperrt, so sind wir zu ihm gelaufen, fünf km hin, fünf zurück, hin fast nur bergauf, auf glattem Stein, viele in Stein gehauene Treppen, damit’s nicht langweilig wird, waren alle Stufen unterschiedlich hoch. Die Sonne schien heiß vom klaren Himmel, der Stein war heiß und die Wasserflaschen wurden immer leerer. Am Anfang des Weges stand ein kleines Schild, „Heat kills“, was es bedeutet, haben wir erst unterwegs so richtig begriffen. Die Empfehlung, die Tour morgens oder gegen Abend zu tun, haben wir erst gelesen, als wir wieder zurück waren.
Dann endlich, wir waren da, ein grandioser Anblick, ein riesiger Bogen, freistehend auf dem Gipfel des Berges. Um ihn herum eine faszinierende Steinlandschaft, mit kleinen grünen Buschinseln, man fragt sich, wie sich dort Grün ansiedeln kann.
Weiter auf dem Weg zu weiteren Bögen, sind wir am Ende der Straßen den Trail durch den „Devils Garden“ gelaufen, um dort den „Landscape Arch“ anzuschauen.
So folgten dann noch einige weitere, aber alle verbunden mit einem längeren Spaziergang. Am Abend sind wir im Trailer fast auf der Stelle eingeschlafen.

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