Virginia City

25.06.2014
Die Sonne schien schon beim Aufstehen sehr heiß, da ist es besser möglichst früh wegzufahren. Bei uns hieß das gegen 09:30. Das Navi zeigte uns an, dass wir gegen 14:00 da sein könnten, ohne Pause versteht sich. Anfangs zeigte sich uns eine öde Landschaft, grau und vertrocknet. Selbst die Seen, an denen wir vorbeikamen waren ausgetrocknet. Die Straße verlief über zig Kilometer fast nur geradeaus, da kann man das Kurvenfahren leicht verlernen.
Hinter Reno änderte sich die Landschaft recht plötzlich, wir kamen ins Gebirge. Es blieb zwar genauso trocken, aber die Farbe des Bodens wurde heller und freundlicher. Wir schraubten uns Meter für Meter bis auf über 2.500m empor, und hatten von der Höhe aus einen wunderbaren Ausblick ins hinter uns liegende Tal. Und vor uns eine faszinierende zerklüftete Berglandschaft.
Dann kam Virginia City, eine Stadt, wie aus dem Museum. An der Hauptstraße reihten sich noch originale Häuser aus dem 19. JH, als hier noch nach Gold und Mineralien geschürft wurde. Man fühlte sich fast in diese Zeit zurückversetzt und wartete auf die nächste Schießerei im Saloon.

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