Mit dem Auto nach Santa Maria 

14.02.2022

Bei trübem Wetter sind wir bis Santa Maria an der Küste entlanggefahren, von da an ging’s nach oben immer in engen Straßen und scharfen Kurven. Manchmal musste man sogar ein wenig rangieren, damit man die Kehre durchfahren konnte. Und selbst hier in der Einsamkeit wird Glasfaser verlegt, man sah entlang der Straße die schmalen, inzwischen schon wieder verschlossenen Kanäle, und am Rand eine riesige orangefarbene Rolle mit den Glasfaserröhren.

So etwa verlief unsere Tour

Aber viel spannender wurde es, wenn uns ein Auto entgegenkam, da war Geschicklichkeit und Augenmaß angesagt, mit ein wenig Glück war nahebei eine kleine Erweiterung der Straße, so dass beide hautnah passieren konnten oder einer musste soweit rückwärts fahren bis sich die Straße ein wenig breiter zeigte. 

Oben angekommen sind wir durch San Siro – Carcente geschlendert, durch enge Gassen und viele uralte Steinhäuser. Die Orte sahen fast ausgestorben aus, Fenster, Fensterläden und Türen fest verschlossen, und kaum ein Mensch zu sehen. Ich denke viele der Häuser werden nur am Wochenende oder in den Ferien genutzt. Sie liegen auch soweit abseits, kaum mit dem Auto zu erreichen, und dann noch weite, enge Wege zu Fuß mit allem, was man so zum Leben braucht.

Aber die Lage ist schon grandios, an vielen Stelle ein herrlicher Blick über den Comer See und die umliegende Landschaft.

Als wir da so einhergingen, fielen einzelne ganz kleine Schneeflocken. Und sehr erstaunlich begegnet uns ein Streufahrzeug, das schon mal vorsorglich auf den steilen Straßen streute.

San Siro – Carcente

Und als wir dann wieder zuhause abends aus dem Fenster schauten, schneite es so richtig. Der Garten und die Umgebung war von eine geschlossenen Schneedecke überzogen.

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