Las Palmas

Mittwoch, 30.01.2019

Morgens um sieben war die Welt noch in Ordnung, da hatte ja der Wecker noch nicht geklingelt. Um halb acht war es dann mit der Ruhe vorbei, Aufstehen war angesagt, wir wollten ja recht früh in LP ankommen.
Unser erstes Ziel war die Cathedrale Santa Ana, sie ist die älteste und größte Kirche auf Gran Canaria und der Bischofsitz des Bistums von GC. Sie steht im ältesten Stadtteil, Vegueta, von LP. Ihr Gründungsjahr ist 1497, in 1570 war dann endlich der erste Bauabschnitt beendet. Dann ruhten die Bauarbeiten über 200 Jahre, so lange, dass sie in verschiedenen Baustilen errichtet wurde, man findet hier gotische, romanische und maurische Elemente.
Bis wir aber die Cathedrale erreicht hatten, waren einige nicht unerhebliche Hindernisse zu überwinden. Die Suche nach einem Parkplatz führte uns auf eine recht schwierige Tour durch die Straßen, die manchmal so eng und zugeparkt waren, dass wir manchmal sogar die Außenspiegel einklappen mussten, um durchzukommen. Als wir dann auf der Suche freie Parkplätze am Rande einer Schnellstraße, der Calle Juan de Queseda, sahen, gaben wir auf, und parkten den Wagen dort, neben vielen anderen. Zum Glück verlief neben der Straße ein schmaler Pfad, der uns in die Stadt führte und zur Cathedrale führte.
Dort angekommen, sahen wir einen sehr imposanten Bau vor uns mit einem wunderschön ausgestatteten Innenraum.
Ein Fahrstuhl führte uns dann auf den Turm, von dem wir einen wundervollen Überblick über die umliegenden Stadtteile und auf den Hafen hatten.
Um die Cathedrale wanderten wir durch enge Straßen, die gesäumt waren von sehr schönen alten Gebäuden, deren Balkone oft üppig mit Blumen geschmückt waren.
Anschließend haben wir auf unserem Bummel durch die Umgebung noch in eine Einkaufsstraße gefunden. Kleine oder auch größere Läden alle in alten gut erhaltenen Gebäuden, die Straße. Gemütlich ausgestattet mit vielen Bänken, die immer wieder zum Verweilen einluden, allein um die Häuserfronten anzuschauen.

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